Psychotherapie

In unserer Praxis bieten wir psychologische Diagnostik sowie Verhaltenstherapie als Einzel- und Gruppentherapie für Erwachsene ab 18 Jahren an.


Psychotherapie kann dabei unterstützen, psychische Belastungen besser zu verstehen, neue Wege im Umgang mit schwierigen Gedanken und Gefühlen zu entwickeln und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.


Wir behandeln Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung und möchten einen sicheren und wertschätzenden Rahmen schaffen, in dem Sie sich mit Ihren persönlichen Themen auseinandersetzen können.



Was ist Verhaltenstherapie?


Die Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich fundierte Form der Psychotherapie. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen und Verhalten.


Oft entstehen psychische Belastungen durch bestimmte Denk- und Verhaltensmuster, die sich über die Zeit entwickelt haben und heute nicht mehr hilfreich sind. Gemeinsam schauen wir uns diese Muster an, machen sie verständlich und entwickeln neue Möglichkeiten, mit schwierigen Situationen umzugehen.


Dabei orientiert sich die Therapie an Ihren persönlichen Anliegen und Zielen. Sie lernen, Ihre Beschwerden besser zu verstehen und konkrete Schritte umzusetzen, die Ihnen im Alltag helfen können.


Je nach Anliegen können beispielsweise Psychoedukation, Achtsamkeitsübungen, Konfrontationsübungen, Entspannungsverfahren, Rollenspiele, Selbstwertarbeit, Problemlösestrategien oder die Arbeit an belastenden Gedanken eingesetzt werden.



Einzel- oder Gruppentherapie – was passt zu mir?


Neben Einzeltherapie bieten wir auch Gruppentherapien zu verschiedenen Themenbereichen an. Eine Gruppe kann eine wertvolle neue Erfahrung sein und auch eine Möglichkeit, schneller mit einer Behandlung zu beginnen (oft gibt es im Vergleich zur Einzeltherapie keine oder viel weniger Wartezeit).


Viele Menschen sind zunächst unsicher, ob eine Gruppentherapie für sie geeignet ist. Diese Unsicherheit ist verständlich. In der Gruppe müssen Sie nichts erzählen, was Sie nicht erzählen möchten. Sie entscheiden selbst, wie viel Sie von sich teilen möchten.


Viele Teilnehmende erleben es als hilfreich und entlastend, Menschen kennenzulernen, die ähnliche Erfahrungen machen. Es kann sehr wertvoll sein, sich verstanden zu fühlen, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam neue Schritte auszuprobieren.


Die Gruppen finden in der Regel mit fünf bis sieben Teilnehmenden statt. Die Gespräche werden durch die Therapeutin begleitet, sodass eine vertrauensvolle Atmosphäre entstehen kann. Die Themen orientieren sich an den Anliegen der Gruppe und daran, was für die Teilnehmenden hilfreich ist.


Gerade für Menschen, die sich in sozialen Situationen unsicher fühlen oder Gruppen zunächst eher vermeiden, kann die Gruppentherapie eine besondere Möglichkeit sein, neue Erfahrungen zu sammeln und mehr Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.


Vor Beginn besteht die Möglichkeit, die Gruppe kennenzulernen und in Ruhe zu schauen, ob sie zu Ihnen passt. Parallel zur Gruppentherapie finden bei Bedarf Einzeltermine stattf.


Das sagen ehemalige Patient:innen:


  • "Ich bin so dankbar für die Gruppe. Durch sie gehe ich wieder mit mehr Lebensmut und Freude durchs Leben. Es tat so gut, zu sehen, dass es anderen ähnlich geht und ich nicht groß erklären musste, was ich meine. Wir haben trotz schwerer Themen viel zusammen gelacht. Ich werde die Gruppe vermissen.


  • "Für mich war der größte Vorteil, über Themen mit unterschiedlichen Blickwinkeln und aus verschiedenen Erfahrungsschätzen heraus zu sprechen. Andere bringen ihre eigenen Gedanken, Erfahrungen, Ängste und Strategien mit ein, und genau das fand ich sehr wertvoll."


  • "Wie sich herausstellte, war die Gruppe ganz anders als erwartet. Es fühle sich eher an wie ein spannendes Seminar an der Uni oder ein Workshop. Es gab niemals Druck, sich zu öffnen und ich konnte viel lernen, in angenehmer, vertrauensvoller Atmosphäre."



Psychologische Diagnostik


Eine ausführliche Diagnostik bildet die Grundlage einer erfolgreichen Psychotherapie. Sie hilft dabei, Beschwerden besser einzuordnen, Zusammenhänge zu verstehen und ein passendes Behandlungskonzept zu entwickeln.


Die Diagnostik erfolgt nach wissenschaftlichen Standards und kann auch unabhängig von einer anschließenden Psychotherapie durchgeführt werden.


Wir bieten unter anderem eine ausführliche ADHS-Diagnostik für Erwachsene an.


Behandlungsschwerpunkte


Wir behandeln verschiedene psychische Beschwerden und Erkrankungen im Rahmen von Einzel- und Gruppentherapie.


Depressionen

Depressive Beschwerden können sich beispielsweise durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Interessenverlust, Grübeln, Selbstwertprobleme, Schlafstörungen oder wiederkehrende Gedanken an den Tod zeigen.

Gemeinsam können wir daran arbeiten, depressive Muster besser zu verstehen, wieder mehr Aktivität und positive Erfahrungen in den Alltag zu bringen und neue Perspektiven zu entwickeln.


Ängste

Angststörungen können sich in unterschiedlichen Formen zeigen, zum Beispiel als soziale Ängste, Panikattacken, starke Sorgen, Agoraphobie oder spezifische Ängste.

Häufig gehen Ängste mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schwitzen oder Schwindel einher. Manche Situationen werden zunehmend vermieden und schränken den Alltag ein.

In der Therapie geht es darum, Ängste besser zu verstehen, hilfreiche Strategien zu entwickeln und wieder mehr Sicherheit im Umgang mit angstauslösenden Situationen zu gewinnen.


Zwangsstörungen

Zwangsstörungen können durch wiederkehrende Gedanken, Impulse oder Handlungen gekennzeichnet sein, die sich schwer kontrollieren lassen und viel Zeit oder Energie beanspruchen – beispielsweise Wasch- oder Kontrollzwänge.

Ziel der Therapie ist es, den Umgang mit Zwängen zu verändern und wieder mehr Freiheit im Alltag zu gewinnen.


Essstörungen

Essstörungen können sich beispielsweise durch starke Einschränkungen beim Essen, Essanfälle oder eine intensive Beschäftigung mit Gewicht, Körper und Ernährung zeigen.

Häufig sind damit ein belastender Umgang mit dem eigenen Körper, Schuldgefühle oder ein vermindertes Selbstwertgefühl verbunden.


Somatische Belastungen

Manche Menschen erleben körperliche Beschwerden, bei denen psychische Faktoren eine wichtige Rolle spielen, oder psychische Belastungen, die sich körperlich ausdrücken.

Die Therapie kann dabei helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und einen hilfreichen Umgang mit den Beschwerden zu entwickeln.


Posttraumatische Belastungsstörungen

Nach traumatischen Erfahrungen können anhaltende Ängste, belastende Erinnerungen, innere Anspannung oder andere psychische Beschwerden entstehen.

In der Therapie können die Folgen solcher Erfahrungen verstanden und Wege entwickelt werden, wieder mehr Sicherheit und Stabilität im Alltag zu erleben und Ängste zu überwinden.